Informationen zur Aufarbeitung eines Falls sexualisierter Gewalt in Todtmoos-Bernau
31.03.2026 |
Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte und zur Vermeidung einer Re-Traumatisierung machen wir grundsätzlich keine Angaben zur Identität oder Herkunft von Betroffenen. Der Opferschutz hat hier absolute Priorität.
Das Erzbistum Freiburg hat erstmals im Jahr 2023 durch die Meldung eines Betroffenen von den Vorwürfen erfahren. Unsere externe unabhängige Ansprechperson hat den Betroffenen beraten und ihn aktiv dazu ermutigt, einer Strafanzeige zuzustimmen. Diese wurde daraufhin erstattet. Das Verfahren zur Anerkennung des Leids (UKA) liegt in der Verantwortung des Paulinerordens.
Weitere Meldungen zu diesem Pater liegen uns aktuell nicht vor.“
"Mit großem Erschrecken haben wir erfahren, dass gegen einen ehemals in der Seelsorgeeinheit Todtmoos-Bernau tätigen Ordenspriester (Pater M., tätig von 1996 bis 2008) Vorwürfe sexualisierter Gewalt erhoben wurden. Diese Nachricht trifft uns als Gemeinde tief. Wir stehen auf der Seite der Betroffenen und unterstützen jede Form der restlosen Aufklärung"
Pfarrer Peter Nicola
Die Erzdiözese Freiburg hat hierzu folgende Informationen veröffentlicht:
"Bei dem derzeit in München Angeklagten handelt es sich um einen Ordenspriester des Paulinerordens, der im Rahmen eines Gestellungsvertrages in der Erzdiözese Freiburg tätig war. Er war im Zeitraum von 1996 bis 2008 in der Seelsorgeeinheit Todtmoos-Bernau eingesetzt. Nach August 2008 war der Ordenspriester nicht mehr in der Erzdiözese Freiburg tätig. Im Zeitraum bis 2023 haben sich keine Betroffenen sexualisierter Gewalt durch Pater M. bei den Ansprechpersonen der Erzdiözese Freiburg gemeldet.
Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte und zur Vermeidung einer Re-Traumatisierung machen wir grundsätzlich keine Angaben zur Identität oder Herkunft von Betroffenen. Der Opferschutz hat hier absolute Priorität.
Das Erzbistum Freiburg hat erstmals im Jahr 2023 durch die Meldung eines Betroffenen von den Vorwürfen erfahren. Unsere externe unabhängige Ansprechperson hat den Betroffenen beraten und ihn aktiv dazu ermutigt, einer Strafanzeige zuzustimmen. Diese wurde daraufhin erstattet. Das Verfahren zur Anerkennung des Leids (UKA) liegt in der Verantwortung des Paulinerordens.
Weitere Meldungen zu diesem Pater liegen uns aktuell nicht vor.“
Unterstützung und Kontakt
Uns ist es wichtig, dass Betroffene Gehör finden und Unterstützung erhalten. Wenn Sie selbst Erfahrungen gemacht haben oder Hinweise geben möchten, wenden Sie sich bitte an die unabhängigen Ansprechpersonen der Erzdiözese Freiburg.
Diese sind nicht weisungsgebunden und behandeln alle Informationen streng vertraulich:
Weitere Informationen finden Sie beim
Claudia Meng
Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte direkt an die Stabsstelle Medienkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des Erzbischöflichen Ordinariats Freiburg:
0761 / 2188 243