Die dauernden Überschwemmungen setzen der kleinen Kapelle arg mit und so erfolgt mit Zustimmung des Generalvikars des Bistum Konstanz die Verlegung an den heutigen Standort.
Für ihre Unterhaltung und weitere entstehenden Kosten habe jedoch die Kirchengemeinde Sorge zu tragen". Unabhängig von den damaligen Auflagen wird die Kapelle unter der Initiative von Karl Thomann und Bürgermeister A. Probst mit Hilfe einiger Einwohner und vieler Sachspenden in den Jahren 1958-1960 wieder instand gesetzt, dabei wurde von Franz Philipp der heutige Dachreiter erstellt.
Der Schwörstadter Bildhauer M. Thomann leistet dabei wertvolle Mitarbeit. Vorplatz sowie Treppe belegen sie mit Platten. Den früher verschalten kleinen Glockenstuhl aus dem Ostteil versetzen sie auf die Westseite. Sie stammt aus dem Jahr 1837, erklingt im Ton h'' und ist gegossen von Josef Muchenberger aus Blasiwald gegossen worden.
Die Glocke hängt jetzt sichtbar zwischen zwei Balken und ist von einem Spitztürmchen gekrönt. Das früher dort befindliche größere Steinkreuz läßt wohl die Kirchgemeinde in den 30er Jahren entfernen.
Der Barockaltar in der Kapelle stammt aus der Schloßkapelle der Familie von Schönau und wurde beim Brand des Schlosses 1797 gerettet und dann in der Kapelle eingebaut.
Quellen: - Klein: Geschichte von Schwörstadt
- Johannes Helm, Kirchen und Kapellen im Markgräflerland.
- Magdalena von Schönau am 12.07.2003
- Stephan Frank, Schwörstadt