Wolfgangskapelle

Ihr schlichter Bau im Wiesengelände gibt der Landschaft hier ihren besonderen Akzent. Sie erhebt sich an der Stelle, wo einst das Kloster Klingental gestanden hat, dessen Fundamente teilweise noch im Boden des umgebenden Geländes erhalten sein dürften. Möglicherweise ist die Kapelle der Rest oder die Nachfolgerin der einstigen Klosterkirche und bestand demgemäß wohl schon seit dem Wegzug der Klingentaler Nonnen im Jahre 1274. Ein Hinweis darauf dürfte die Tatsache sein, daß das Kloster Klingental und später der Stand Basel für die Kapelle bau- und unterhaltungspflichtig waren.
Die Glocke
Nach dem kriegsbedingten Verlust der Glocke der Kapelle erhielt die dem Heiligen Wolfgang geweihte Kapelle 1950 zusammen mit der Pfarrkirche St. Martin eine neue Glocke in ihren Dachreiter.
Die Glocke erklingt mit dem Ton As, hat einen Durchmesser von 43cm und ein Gewicht von 80kg. Inschrift auf der Glocke: " Gestiftet von den Familien R. Hummel und Schmiedle". Außerdem trägt sie das Wappen und das Zeichen der Gießerei Grüninger, Villingen und die Jahreszahl des Gusses, 1950 sowie das Bild des Patrons der Kapelle.
Die Orgel
Zu unserer großen Freude überließ uns im Jahr 2013 die Stadt Wehr - unser Dank gilt insbesondere Herrn Bürgermeister Michael Thater - die bisher in der Friedhofskapelle aufgestellte Bosch Kleinorgel, nachdem die Stadt Wehr durch eine Spende eine neue elektronische Sakralorgel für die Friedhofskapelle angeschafft hatte. Das einmanualige Orgelpositiv hat folgende drei Register:
- Principal 2'
- Rohrflöte 4'
- Gedackt 8'
Adresse
Wolfgangskapelle
St. Wolfgangweg 2
79664 Wehr
St. Wolfgangweg 2
79664 Wehr
