Die Pfarrkirche zum Hl. Kreuz in Birndorf gehört zu den bedeutendsten kirchlichen Bauwerke der romantischen Zeit im Kreis Waldshut. Der Geschichte fast eines ganzen Jahrtausends trotzte die Hl. Kreuz- Basilika. Die mächtige dreischiffige Birndorfer Dorfkirche gibt Zeugnis über den romanischen Baustil, der in der vorhandenen Originalität in der Region nirgends zu finden ist. Auffallend sind die unterschiedlich gestalteten Kapitelle der beiden Säulenreihen. Im Zuge der letzten Renovation wurden der moderne steinerne Altar, Ambo und Tabernakel in den historischen Mauern integriert.
Kirche Heilig Kreuz

Die Existenz einer Kirche in Birndorf ist im Jahre 874 durch eine St. Galler Urkunde zweifelsfrei belegt, die jetzige Pfarrkirche wurde wohl um das Jahr 1087 erbaut. Die Pfarrkirche ist in ihrem romanischen Bestand eine dreischiffige, fünfjochige, flachgedeckte Säulenbasilika mit Vierung.
Das Kirchengebäude besteht heute aus dem romanischen Kernbau aus dem Mittelalter, aus dem 1656 angebauten Turm und der Erweiterung durch Franz Anton Bagnato 1785 bis 1791. Die Existenz einer Kirche in Birndorf ist bereits im Jahre 874 durch eine St. Galler Urkunde belegt, die jetzige Pfarrkirche wurde wohl gegen Ende des 11. Jahrhunderts erbaut. In ihr befinden sich mehrere Kunstwerke, wie die Pieta. Diese Holzplastik wurde um 1500 in Basel angefertigt. Besteller waren die Deutschordensherren in Beuggen, die in Birndorf den Großzehnten bezogen und dort auch kirchenbaupflichtig waren. Die Säulenreihe der Epistelseite mit ihren Halsringen und mit den durch vier halbkreisförmige Scheiben geschmückten Würfelkapitellen zeigt hirsauische Formen.
